Bilder: Brigitte Heußler, Gaby Karn, Jutta Kirchschlager, Hannelore Schüle
In die Wildeshauser Geest führt unsere Wanderreise 2026, zu der wir am 19. April aufgebrochen sind. Schon bald nach unserer Ankunft im ausgezeichneten Wardenburger Hof starteten wir zu einer
ersten Erkundigung der näheren Umgebung, die manche an das Landschaftsbild des Kühkopfs erinnerte. - Montags umrundeten wir bei Regen und Wind das Zwischenahner Meer. Gruppe 2 fuhr mit einem
Schiff der Weißen Flotte einmal rund um den See und dann nach Dreibergen zu einer informativen und naturnahen Führung mit Kirsten Schwengels. - Am Dienstag war es zwar kühl, aber der Himmel
strahlte. 17 km war Gruppe I auf dem Delmepfad bei Harpstedt unterwegs, wo besonders das Brammer Moor beeindruckte. Gruppe II erkundete am Vormittag mit Annette Wöbse die vielen Brücken um
Harpstedt, darunter die bekannte Ozeanbrücke . Nachmittags ging es zum abgelegenen Hof Rüdebusch, wo Anke Rüdebusch nicht nur durch die schöne Natur führte, sondern zum Abschluss zu
selbstgebackenem Kuchen einlud. - Am Mittwoch war Gruppe 1 auf dem Moorpadd um das Künstlerdorf Dötlingen unterwegs, wo vor allem die wunderschöne und liebevoll gestaltete Rasthütte "Poggenpohls
Eck" und der anschließende Weg entlang des Poggenpohlmoores in Richtunbg Großsteingrab Egypten beeindruckten. Zuvor war die Busanfahrt über den Rittrumer Kirchweg etwas abenteuerlich. Gruppe
hatte am Morgen von Ostrittrum aus eine sehr unterhaltsame und informative Führung von Margret Hübner durch die Rittrumer Berge, bevor es ebenfalls nach Dötlingen zu einem geführten
Rundgang durch das wunderschöne gepflegte Dorf ging. Alle genossen danach auf Gut Moorbeck eine üppige Kaffee- und Kuchentafel und schließlich noch den überraschend beeindruckenden
Spaziergang um den Mühlenteich. - Die Ahlhorner Teichlandschaft war das Vormittagsprogramm am Donnerstag. Der Reiz dieser besonderen Gegend ergriff auch unsere beiden Gruppen. Nach einem kurzen
Mittagsaufenthalt in Cloppenburg stand der Nachmittag im Zeichen der Thülsfelder Talsperre. Gruppe 1 erwanderte erwanderte das östliche und südliche Ufer der Talsperre und hatte dabei auch ein
abenteuerliches Moorstück zu überwinden. Der 2. Gruppe nahm sich Schäferin Gesine an, die von der Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts berichtete, als es die Talsperre noch nicht gab. - Am Freitag
hatte unser Busfahrer frei und wir fuhren nach Oldenburg. Gruppe 1 folgte der Route "Grünes Oldenburg" durch den Schlosspark zum Eversten Holz und weiter über den Botanischen Gart6en, der leider
eine große Baustelle war, zur Altstadt., während Gruppe 2 am Vormittag eine ausführliche Schlossgarten- und Stadtführung genießen konnte. Am Nachmittag war Gruppe 1 auf dem Deich zwischen Hunte
und Küstenkanal unterwegs, dann ging es durch die Eversten Marsch und vorbei an idyllischen Weihern und an Kanälen entlang in die Stadt zurück. Gruppe 2 folgte dem Weg "Oldenburg am Wasser",
teils leider durch Verkehrslärm belastet, bis zu dem schönen Hafengebiet. Ein schöner Tag in Oldenburg wäre noch schöner gewesen, würden den dortigen Fahrradfahrern bekanntgemacht, dass die
Straßenverkehrsordnung auch für sie gilt. Auch auf ausdrücklich nur für Fußgänger freigegebenen Wegen und Brücken wird man aggressiv weggeklingelt. - An unserem letzten Wandertag fuhren wir
zum Goldenstedter Moor. Gruppe 2 hatte am Vormittag eine unterhaltsame und lehrreiche Führung über die von der Von-Döllen-Stiftung unterhaltene Arkeburg, eine Doppel-Ringwallanlage aus der Zeit
um 800, während sich Gruppe 1 über Feld- und Moorwege dem Haus im Moor näherte. Dort trafen mittags alle wieder zu Buchweizenpfannkuchen und Kaffee oder Tee zusammen. Jeder hatte Gelegenheit, die
vielen interessanten Stationen am Moorlehrpfad zu erkunden. Eine fast zweistündige Moorbahnfahrt durch das außerordentlich reizvolle Hochmoor beschloss das Programm der Wanderwoche
2026. Passend bot das Hotel am Abend ein hervorragendes Buffet an.