Aktuelles aus dem Gesamt-PWV:

  • Günter Remmel ist tot. Der uns stets eng verbundene langjährige Vorsitzende der Ortsgruppe Schifferstadt verstarb am 15. Januar im Alter von 69 Jahren. Vor seiner Zeit als Ortsgruppenvorsitzender gehörte Günter Remmel 6 Jahre lang als Bezirkswanderwart dem Vorstand unseres Bezirks Vorderpfalz an. Unser Beileid gilt Familie Remmel und den Schifferstädter Wanderfreunden. Günter Remmel hinterlässt große Fußstapfen. Die Trauerfeier fand am Montag, dem 20. Januar 2020, statt.
  • Die neue Ausgabe der Mitgliederzeitschrift Pfälzerwald ist da. Diesmal sind u. a. die Angebote des Hauptvereins in 2020 sowie bei den Berichten aus den Ortsgruppen auch ein Rückblick auf unsere Wanderfahrt in den grünen Süden Hamburgs enthalten.
  • Ist die Tätigkeit der Hüttendienstler des Pfälzerwald-Vereins ehrenamtlich? Die deutsche Rentenversicherung bestreitet dies, schließlich seien die Hütten Wirtschaftsbetriebe. Ergo wäre Mindestlohn zu zahlen und Sozialabgaben abzuführen. Diese Mehrbelastungen einschließlich Verwaltungsaufwand stellen für einige Ortsgruppen den Hüttenbetrieb grundsätzlich in Frage. Im November fand dazu ein "Hüttengipfel" statt, an dem für den PWV Martin Brandl, Bernd Wallner und Jürgen Thomas Gespräche mit Vertretern der verantwortlichen Bundes- und Landesministerien und -Behörden führten. In Absprache mit Rentenversicherungen und Arbeitsministerien soll jetzt u.a. für die Hüttenhelfer eine offizielle rechtssichere Erklärung über ihren Einsatz ausgearbeitet werden. Der PWV wird sich jetzt in den nächsten Wochen mit den Behörden konkret abstimmen und dann alle PWV-Hütten über die Ergebnisse und Vorgaben informieren. - Beim SWR kann auch ein Fernsehbeitrag zum Hüttengipfel als Video aufgerufen werden.
  • Der Pfälzerwald-Verein tritt nach über hundert Jahren aus dem Deutschen Wanderverband (DWV) aus. Wie Hauptvorsitzender Martin Brandl in einem Brief an alle Ortsgruppen mitteilt, will sich der Verein darauf fokussieren, die anstehenden enormen Herausforderungen durch den gesellschaftlichen Wandel in seinem Stammgebiet  zu bewältigen. Die Angebote des DWV gingen am Bedarf des Pfälzerwald-Vereins meist vorbei, zumal man sich dort zunehmend auf wirtschaftliche Aktivitäten konzentriere, die wenig Nutzen brächten, aber viele Personalkosten verursachten. Der PWV habe für seine Mitglieder selbst Lösungen für Alltagsprobleme entwickelt und sei mit vielen Verbänden bestens vernetzt, nicht zuletzt auch durch die neue Kooperation mit dem Sportbund Pfalz und seinen 56 Fachverbänden. - Bei Interesse können Mitglieder unserer Ortsgruppe gerne den kompletten Text der Mitteilung des Hauptvorstandes anfordern. - Die Entscheidung hat innerhalb des PWV eine breite Diskussion ausgelöst. Der Hauptvorstand lud für den 8. September ins Waldhaus Hüttenbrunnen der Ortsgruppe Edenkoben zu einer Aussprache mit interessierten Mitgliedern ein.  Dort wurde vereinbart, die Thematik bei der Hauptversammlung 2020 im kommenden März aufs Tapet zu bringen. Die Gegner eines Austritts aus dem DWV haben zwischenzeitlich alle Ortsgruppen mit einem ausführlichen Positionspapier angeschrieben, das Ihnen bei Interesse ebenfalls zur Verfügung gestellt werden kann. - Hier auch ein Link zu einem diesbezüglichen Artikel im Pfälzischen Merkur. - Am ersten Februarwochenende trafen sich die Mitglieder der Deutschen Wanderjugend, um über die Konsequenzen eines DWV-Austritts für die Jugendorganisation zu beraten. Die Wanderjugend geht davon aus, dass sie mit dem Verbandsaustritt des Pfälzerwald-Vereins satzungsgemäß automatisch aufgelöst wird. Es wurde daher ein "Brandbrief" an alle Ortsgruppen versandt, den wir unseren Mitgliedern bei Interesse gerne zur Kenntnis geben können.