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Aus der Geschichte des Pfälzerwald-Vereins

1902 - 1910

1902
Gründung des Pfälzerwald-Vereins in Ludwigshafen auf Initiative von Otto Linck, Vorsitzender Anton Fasig
1903
Gründung weiterer Ortsgruppen und Zusammenschluss unter dem Dach eines Hauptvereins.
Erster Vorsitzender wird Regierungsdirektor Albrecht von Ritter
Erste Wanderkarte des Pfälzerwaldes, noch im Maßstab 1:70.000
Heinrich Kohl übernimmt bis 1925 ehrenamtlich die Geschäftsführung.
1904
Errichtung der Stabenbergwarte als erstes Bauwerk des Vereins
Gründung des wissenschaftlichen Beirats für Naturkunde und Geschichte.
1906
Erste Hauptwanderung des Pfälzerwald-Vereins am 15. Mai zum Hexenplatz bei Bergzabern
Bau der Rahnfelshütte
1908
Albert Grimmeisen, Schriftführer des Hauptvereins,  und Heinrich Holder, Vorsitzender der Ortsgruppe Annweiler, beide Mitbegründer des Vereins, verunglücken am 24. Juli am Wetterhorn tödlich
Auf der Kalmit wird die erste bewirtschaftete  Hütte eingerichtet.
Karte des Pfälzerwaldes in 8 Blättern zu 1:50.000 von Heinrich Kohl und Jobs Blum.
1909
Einweihung des Luitpoldturms
1910
Deutscher Wandertag am 3. und 4. September in Neustadt
Mit dem Hellerplatzhaus entsteht die erste PWV-Hütte mit Übernachtungsmöglichkeit.

1911 -1920

1911
Geheimrat Dr. Lorenz Wappes übernimmt den Hauptvorsitz nach altersbedingten Rücktritt Albrecht von Ritters.
Beginn der Aufstellung von „Rittersteinen, Findlingen an geschichtlich oder naturkundlich erwähnenswerten Plätzen, in die ein Hinweis auf die Ortsbedeutung eingemeißelt ist, auf Anregung von Dr. Daniel Häberle.
1914
Vor Kriegsausbruch zählt der Verein 16.676 Mitglieder
Die erste pfälzische Jugendherberge wird durch den PWV in Neustadt eröffnet.
1916
Eine Aufstellung ergibt, dass mittlerweile 144 Rittersteine bestehen.
1917
Nachdem noch eine Sonderausgabe der Vereinschrift „Der Pfälzerwald zum 50. Geburtstags Max Slevogts erschienen war, musste das Blatt eingestellt werden. Nur die Zeitung „Waldheil der Ortsgruppe Ludwigshafen-Mannheim konnte in der letzten Kriegszeit weiter erscheinen.
Durchhalteparolen des Hauptvorstandes an die Soldaten an der Front.
Tod Albrecht von Ritters
1918
Durch den 1. Weltkrieg und die Wirren der französischen Besatzung im Anschluss geriet der Verein in große Not.
Die Wandertätigkeit bleibt nun bis 1924 sehr erschwert, so muss jede einzelne Wanderung von den französischen Behörden genehmigt werden.
Die Mitgliederzahl ist auf 4.800 zurückgegangen.
Am 18. Juli stirbt Otto Linck.
1919
Die Mitgliederzahl hat bereits wieder 8.709 erreicht.
1920
Karl Theo Schuler bringt die Zeitung „Der Pfälzerwald wieder heraus, die politische Lage der Pfalz erzwingt bereits 4 Jahre später das „Aus.
Erstmals entwirft Max Slevogt die Mitgliedskarte, wie in den folgenden 7 Jahren. Er zeichnet für den Verein auch viele Künstlerpostkarten.

1922 - 1928

1922
Dr. Wappes wird nach Bayern versetzt, Oberregierungsrat Dr. Hermann Poeverlein übernimmt den Hauptvorsitz
Der Verein wählt demonstrativ den von den französischen Besatzern ausgewiesenen Regierungspräsidenten Theodor von Winterstein zum Ehrenmitglied
1923
Beeinträchtigung der Vereinsarbeit durch die fortwährende Geldentwertung und die Isolierung der Pfalz.
Niederschlagung der pfälzischen Separatisten
1924
Im März nimmt der Verein seine Tätigkeit wieder auf.
Demonstrative Fällung der riesigen Kaiserineiche im Bienwald durch die Franzosen.
1925
Erstmals seit 1914 konnte wieder eine Hauptwanderung durchgeführt werden. Sie führte am 30. August nach Kaiserslautern.
Emil Ohler übernimmt von Heinrich Kohl die Vereinsgeschäftsführung.
1928
25jähriges Jubiläum, 13.900 Mitglieder, 13 bewirtschaftete Vereinshäuser

1929 - 1932

1929
Regierungsdirektor Otto Erb übernimmt den Hauptvorsitz.
Erste Lehrwanderungen (bis heute).
1930
Die französische Besatzung verlässt die Pfalz.
Errichtung des Grabdenkmals für August Becker, den Verfasser der pfälzischen Volkskunde, auf dem Klingenmünsterer Bergfriedhof.
1932
Max Slevogt verstirbt.

1934 - 1939

1934
Weitgehende Gleichschaltung des Vereins, nachdem schon zuvor stark nationalistische Tendenzen festzustellen waren. Vorstandsmitglieder müssen nun der NSDAP angehören. Neuer geschäftsführender Vorsitzender ist Regierungsdirektor Eduard Deininger.
Mitgliederzahl auf 9.300 zurückgegangen.
Einweihung des Cramerhauses Lindelbrunn, das der Verein aus wirtschaftlichen Gründen im Jahr 2002 aufgeben musste.
1936
Heinrich  Kohl, der „getreue Ekkehard des Pfälzerwaldes, Mitbegründer und Hauptrechner des Vereins, stirbt am 6. November
1938
Der Verein lehnt ein Hüttenverbot für Juden ab.
1939
Nach Kriegsausbruch erlahmt die Vereinstätigkeit allmählich.

1940 - 1946

1940
Bis zum Kriegsende übernimmt Karl Herzog kommissarisch den Hauptvorsitz.
Die Geschäftsführung wird provisorisch organisiert.
1943
Der Verein ist nun nicht mehr in der Lage, die satzungsmäßigen Versammlungen auszurichten.
1944
Mitten in den Niedergang des Vereins und in größter Kriegsnot wird die Ortsgruppe Obermoschel gegründet
1945
Einmarsch der Amerikaner  im März. Übernahme der Besatzungszone durch die Franzosen am 10. Juli.
Auflösung des Vereins und Beschlagnahme des gesamten Vereinsvermögens.
1946
Emil Ohler stellt Kontakte zu früheren führenden Vereinsmitgliedern her und stellt am 7. März einen Antrag auf Wiederzulassung an die Militärbehörden.  

1948 - 1954

1948
Genehmigung der Wiedergründung am 9. Februar. Die Ortsgruppe Frankfurt, in der amerikanischen Zone,  besteht zu diesem Zeitpunkt bereits wieder seit einem Jahr.
Forstmeister Emil Haupt übernimmt den Hauptvorsitz.
1950
Es sind wieder 5.000 Mitglieder erreicht.. Neuer Hauptvorsitzender wird Landesforstmeister Friedrich Hauck.
1951
Organisatorische Umstrukturierung, Einteilung des Vereinsgebiets in 6 Bezirke.
Erste Wanderung über die elsässische Grenze nach dem Krieg mit Visum, namentlicher Voranmeldung und genauer Routenangabe bei Hirschthal.
1952
Organisation der Deutschen Wanderjugend im Pfälzerwald-Verein
1953
Deutscher Wandertag in Neustadt anlässlich des 50jährigen Jubiläums mit 10.000 Teilnehmern
1954
Emil Ohler erhält nach 50jähriger führender Vereinstätigkeit das Bundesverdienstkreuz am Bande
Nach langer Unterbrechung erscheint die Vereinsschrift „Der Pfälzerwald wieder (bis heute).
Karl Becker begibt sich auf die Suche nach den Rittersteinen (siehe 1911, 1916). In siebenjähriger Sucharbeit sind nur noch 9  bekannte Steine wiederzufinden, jedoch entdeckt er 19 Steine, die noch nie verzeichnet waren.

1955 - 1966

1955
Nach der Rückkehr des Saargebiets zu Deutschland kann die Verbindung zu den Ortsgruppen im Bliesgau wieder hergestellt werden.
Ludwig Fischer übernimmt zunächst kommissarisch die Geschäftsführung, Beginn einer erfolgreichen Ära.
1957
Einweihung des Jugendheims Taubensuhl
1958
Erstmals nach dem zweiten Weltkrieg wird die Zahl von 10.000 Mitgliedern überschritten
Zum ersten Mal seit dem Krieg führte eine Hauptwanderung ins „Saargebiet, nach Kirkel.
Gründung des Naturparks Pfälzerwald unter Treuhandverwaltung des Pfälzerwald-Vereins (bis 1965)
Beginn der Pfingstzeltlager der Deutschen Wanderjugend im PWV (bis heute).
Verschwisterung des PWV Maikammer-Alsterweiler mit dem Vogesenclub Bad Niederbronn als erste Verbindung dieser Art.
1959
Emil Ohler stirbt.
1961
In der Neujahrsnacht 1960/1961 wird der langjährige Hüttenwart der Hellerhütte, Karl Wertz, beim Hüttendienst von der „KIMMEL-Bande  ermordet.  Diese bricht Tage später auch in die Totenkopf-Hütte ein.
1962
Bei 1.416 Wanderungen wird die Zahl von einer Million Wanderkilometer überschritten, kann sich in den Folgejahren aber nicht auf diesem Niveau halten.
Der Pfälzerwald-Verein wendet sich gegen Pläne zum Bau eines Saar-Pfalz-Kanals. Das Projekt wird später beerdigt.
1963
Bei der Jahreshauptversammlung in Eisenberg können noch 16 Mitglieder geehrt werden, die bereits im Jahre 1903 bei der Vereinsgründung beteiligt waren, darunter Alfred Löwenberg, der jahrzehntelange Verwalter der Lichtbilderstelle des PWV
1965
Erstmals überschreitet die Zahl der Ortsgruppen die 100er-Marke.
Walter Eitelmann wird beauftragt, neue Rittersteine als Orientierungspunkte aufzustellen.
1966
Friedrich Hauck, der den Verein 16 Jahre führte, verunglückt bei einem Autounfall tödlich

1967 - 1991

1967
Der bisherige Hauptwanderwart Dr. Hugo Lendle übernimmt den Vereinsvorsitz
Ludwig Fischer beginnt mit den Arbeiten an einem flächendeckenden Kartenwerk für die Pfalz im Maßstab 1:25.000
1968
Heinz Wittner, später ein erfolgreicher Wanderbuch-Autor, organisiert eine  systematische Werbekampagne für den PWV, worauf es in den Folgejahren zu einem beispiellosen Aufschwung kommt und innerhalb von 10 Jahren 90 neue Ortsgruppen gegründet werden
1972
Im Pfälzerwald sind bereits wieder 190 Rittersteine an geschichtlich oder sonst bedeutenden Plätzen aufgestellt.
1973
Dr. Lendle tritt nach Differenzen im Vorstand und aufgrund seines Alters vom Vorsitz zurück. Als Nachfolger wird der junge Landforstmeister Dr. Walter Hauck bestimmt.
1974
Es bestehen jetzt 150 Ortsgruppen.
Erstmals übersteigt das Haushaltsvolumen des Hauptvereins 100.000 DM
1975
Dr. Hauck tritt zurück, da er nach Mainz versetzt wird. Regierungspräsident Hans Keller, begeisterter Wanderer, erklärt sich bereit, die Nachfolge anzutreten.
Zwischen Elsass und Pfalz werden  12 grenzüberschreitende Wanderwege erlaubt. Große Verdienste daran hatten  Charles Pfister und Alfred Meyer.
1976
Bei der Jahreshauptversammlung in Alsenz kann das 20.000 Mitglied begrüßt werden.
Hauptwanderwart Ludwig Lessel begründet die „Jedermannswanderungen.
1978
Feiern zum 75jährigen Bestehen am 11. und 12. März in Neustadt
Fertigstellung des  kompletten Kartenwerks für die Pfalz im Maßstab 1:25.000
Die Zahl der Hütten und Wanderheime ist auf 70 angewachsen.
Gründung der 200. Ortsgruppe in Dannenfels
1979
Der langjährige ehrenamtliche Geschäftsführer Ludwig Fischer zieht sich zurück
Fertigstellung des Ferien- und Wanderheims Petersbächel.
1980
Erstmalige Einstellung eines hauptamtlichen Geschäftsführers, Erhard Rohe (verstorben 2012).
Der Hauptvorstand wendet sich gegen Pläne für eine Wasgau-Autobahn.
Das Markierungsmonopol für Wanderwegezeichen wird vom Staat auf den Pfälzerwald-Verein übertragen.
Der Landkreis Pirmasens stellt die Rittersteine des PWV unter Denkmalschutz
1981.
Durch eine Gasexplosion wird das Kalmit-Haus, eines der ältesten PWV-Häuser zerstört und 14 Wanderer schwer verletzt. 1983 kann das  Haus wieder in Betrieb genommen wreden.
Für Sanierungsarbeiten am Jugendhaus Taubensuhl, am Cramerhaus und an der Lemberger Burgschänke werden über 200.000 DM aufgewandt.
1982
Bundespräsident Karl Carstens wandert unter Begleitung von 2.000 PWV-Mitgliedern durch die Pfalz
Das markierte Wanderwegenetz ist nun länger als 7.000 km.
1985
Als Nachfolger von Hans Keller - der Ehrenvorsitzender wird - wird Werner Dexheimer zum Vorsitzenden gewählt, der bereits im Mai 1986 verstirbt. Stellvertreter wird Manfred Croissant, der sich in den folgenden mehr als 15 Jahren große Verdienste um den Verein erwarb und von 1986 bis 1988 zu erstem Mal den Verein geschäftsführend führte.
Zur Hauptwanderung ans Waldhaus Starkenbrunnen kommen rund 10.000 Wanderfreunde.
1987.
Durch eine Änderung der Steuergesetzgebung wird die Unterhaltung der zahlreichen Hütten erschwert, da sie aus Vereinsmitteln nicht mehr bezuschusst werden dürfen.
1988
Klaus von Stetten wird zum Vorsitzenden gewählt, war aber bereits 1990 schwer erkrankt ..
1989
Am 19. Juni kann das 30.000. Mitglied begrüßt werden, gleichzeitig verstärkt sich jedoch die Überalterung des Vereins, weshalb auch die Wanderstrecken allmählich kürzer wurden und die Anzahl der Wanderungen leicht rückläufig war. Diese Entwicklung dauert auch heute noch an.  
1990
Nach langen Verhandlungen wird der Turm auf dem höchsten Berg im Pfälzerwald, der Kalmit, an die Gemeinde Maikammer übertragen.
1991
Der hochverdiente Wanderwart und vormalige Werbestratege Heinz Wittner tritt zurück, der kranke Hauptvorsitzende Klaus von Stetten wird in Abwesenheit im Amt bestätigt.
Deutscher Wandertag in Pirmasens. Klaus von Stetten war zu dieser Zeit schon verstorben, Manfred Croissant musste erneut die Geschäfte führen

1992 bis heute

1992
Regierungspräsident Rainer Rund übernimmt den Hauptvorsitz (bis 2005).
Geschäftsführer Erhard Rohe geht in den Ruhestand, Nachfolger wird Bernd Wallner, der dieses Amt auch heute noch inne hat.
Ehrenvorsitzender Hans Keller verstirbt.
Die Winpelwandergruppe überbringt unter Führung von Hauptwanderwart Karl-Heinz Scherer den Traditionswimpel des Verbandes der Deutschen Gebirgs- und Wandervereine über 400 km in 14 Tagen nach Friedrichshafen, den Ort des Deutschen Wandertages 1992.
1993
Die Hauptwanderung führt in diesem Jahr außerhalb der Landesgrenzen, nach Saverne, Gründungsort des Vogesenclubs.
Der Pfälzerwald-Verein stellt sein neues, modernisiertes Vereinslogo vor.
Anerkennung als Naturschutzverband im Sinne des Landespflegegesetzes.
1994
Das Wanderheim Petersbächel wird aufgrund von Problemen mit der Gemeinde aufgegeben.
Gründung einer Umwelt-Stiftung zur Förderung von Naturschutzzielen außerhalb des eigentlichen Naturparks Pfälzerwald.
1995
Die mehr als 90 Jahre gebräuchlichen künstlerisch gestalteten Mitgliedkarten werden durch eine moderne Karte im Scheckkartenformat ersetzt.
In Sondernheim wird die 240. und damit für lange Zeit letzte Ortsgruppe gegründet. Seitdem ist eine leichte Erosion im Gange.
In Herrnsheim treffen sich die Folklore- und Brauchtumsgruppen des PWV mit 600 Teilnehmern.
Die Keltenhütte auf dem Donnersberg brennt ab und wird rasch wieder aufgebaut.
1996
Um junge Mitglieder zu gewinnen, wird ein Jugend- und Familienreferat eingerichtet, dessen Mitarbeiterinnen sich um Hilfestellung bei der Jugendarbeit und Weiterbildung der Verantwortungsträger bemühen.
1998
Die Geschäftsstelle wird in neue und moderne Büroräume in der Fröbelstraße 24 in Neustadt verlegt, ganz in der Nähe der alten Räumlichkeiten. Der Verein brachte dafür 250.000 DM auf.
Die Wanderwegemarkierungen des PWV werden durch das Deutsche Patentamt geschützt.
Sponsorenvertrag zur Denkmalpflege mit der Versicherungskammer Bayern.  Schwerpunkt ist die Brunnen- und Quellensanierung.
1999
Ludwig Fischer, der 70 Jahre an führender Stelle der Wanderbewegung tätig war und lange Zeit die Hauptgeschäftsstelle ehrenamtlich und unentgeltlich leitete, verstirbt.
2000
Es werden von Erhard Rohe, der nun die Betreuung übernommen hat, 307 Rittersteine gezählt.
2001
Das Wegenetz von mittlerweile einer Länge von fast 12.000 km soll nicht mehr weiter ausgebaut werden, da durch ein neues Waldrecht erhebliche Unsicherheiten geschaffen wurden. Ausnahme: Die Markierung des Pfälzischen Jakobsweges in Zusammenarbeit mit dem Bistum Speyer.
2002
Nach fortwährenden Querelen mit den Pächtern gibt der Pfälzerwald-Verein nach 68 Jahren das Cramerhaus auf, da erneute hohe Sanierungskosten zu befürchten sind.
2003
Während des ganzen Jahres finden Veranstaltungen anlässlich des hundertjährigen Bestehens statt. Es erscheint ein umfangreiches Werk ber die Vereinsgeschichte.
2004
Mehr als 30 Jahre nach Ende seiner Amtszeit tritt der frühere Hauptvorsitzende Dr. Lendle im Alter von 100 Jahren als Redner bei der Hauptversammlung in Rockenhausen auf, um seinen Nachfolgern Dank abzustatten.
2005
Nach zweijährigem vergeblichem Bemühen um einen Ausrichter für das turnusmäßige Hauptwandertreffen springt der Vogesenclub Straßburg als Gastgeber ein.
Am Höcherbergturm wird eine holzkundliche Station eröffnet
Rainer Rund tritt zurück, der Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd, Dr. Klaus Weichel, wird in Kusel zum neuen Hauptvorsitzenden gewählt.
Die Gräfenstein-Hütte  bei Merzalben und die Otterbacher Hütte werden ein Raub der Flammen, beide gehen 2007 wieder in Betrieb.
Nach 10 Jahren kommt es erstmals wieder zur Neugründung einer Ortsgruppe, und zwar in Niederkirchen.
2006  
Einrichtung der Informationsstelle Naturschutzgebiet Moosbachtal bei der Dahner PWV-Hütte im Schneiderfeld, die 50jähriges Bestehen feiert.
2007
Im Alter von 104 Jahren stirbt der ehemalige Hauptvorsitzende Dr. Hugo Lendle.
2008  
Ein  Rückgang um rund 1.000 Mitglieder bereitet der Mitgliederversammlung in Edenkoben Sorge und verursacht kontroverse Diskussionen hinsichtlich der finanziellen Schlussfolgerungen.
Brandstiftung legt die Peter-Schulzen-Hütte der Ortsgruppe Erbach in Schutt und Asche(Wiedereinweihung 1. Mai 2009) .
Hauptwanderwart Jürgen Wachowski tritt nach Meinungsverschiedenheiten von seinem Posten zurück
2009  
Nach 23 Jahren wird die Markierung der Westpfalz-Wanderwege eingestellt. Die Buchungszahlen waren stark rückläufig, der Trägerverein löst sich auf. - Erstmals wird eine Woche der Wege veranstaltet, während der 49 Ortsgruppen zahlreiche Wegeinstandsetzungsmaßnahmen auf mehreren hundert Kilometer Strecke durchführen. -
Walter Eitelmann, langjähriges Hauptvorstandsmitglied und Erforscher der Rittersteine, verstirbt.
2010
Vermutlich der selbe Verbrecher, der 2008 die Peter-Schulzen-Hütte angezündet hat, legt im September die Gustav-Köhler-Hütte der Ortsgruppe Homburg in Schutt und Asche.
2011
Weiterhin, wenn auch gebremst, Mitgliederrückgang. Obwohl noch 80 Mitglieder stark, löst sich die Ortsgruppe Brücken auf und übergibt ihre Hütte an die Gemeinde.Diskussionsfreudige Hauptversammlung in Hornbach. Eine vom Vorstand eingebrachte umfangreiche Satzungsüberarbeitung wird verschoben. Es wird beschlossen, dass örtliche Rundwanderwege nicht mehr vom PWV markiert werden.
2012
Mitgliederrückgang durch umfangreiche Werbemaßnahmen gestoppt, allerdings lösen sich weiterhin kleinere Ortsgruppen auf. - Der 2. Hauptvorsitzende Klaus Frölich tritt ab und wird Ehrenmitglied, ihm folgt der 30jährige Landtagsabgeordnete Martin Brandl aus Rülzheim im Amt. - Resolution gegen den Bau von Windparks im Naturpark Pfälzerwald. - Neue Satzung mit wenigen Gegenstimmen beschlossen. Nach den turbulenten Diskussionen im Vorjahr war eine modifizierte Fassung vorgelegt worden. - Sanierung des Höcherbergturms für 100.000 Euro. -
Nach mehr als 2 Jahren kann die abgebrannte Gustav-Köhler-Hütte der Ortsgruppe Homburg wieder in Betrieb gehen. - Großdemonstration am Hermersbergerhof gegen die geplante Verspargelung des Pfälzerwaldes mit fast 100 Großwindkraftanlagen. Das Land macht den Kommunen keinerlei Raumordnungsauflagen. - Am ersten Weihnachtstag stirbt Erhard Rohe, erster hauptamtlicher Geschäftsführer des Vereins, im Alter von 85 Jahren.
2013
Verkauf des Höcherberghauses an den Pächter. Vom Erlös wird die Stiftung "Pfälzerwäldler für Höchen" begründet. - In der Hauptversammlung in Lemberg wird ein erneut deutlicher Mitgliederverlust durch Tod und durch Auflösung von Ortsgruppen verkündet. Mit Amicitia Landau kann aber auch eine neue Ortsgruppe begrüßt werden. Es wird über eine gute Haushaltslage, u. a. durch eine große Erbschaft, berichtet. - Erneute Protestkundgebung gegen Windkraftanlagen im Pfälzerwald auf dem Taubensuhl. - Am 31. Juli stirbt der Ehrenvorsitzende und langjährige 2. Vorsitzende Manfred Croissant in Edenkoben.
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