Aus der Jahreshauptversammlung 2007 in Lambrecht

Die Jahreshauptversammlung 2007 des PWV-Gesamtvereins fand am 24. März in Lambrecht statt. Dabei betonte Hauptvorsitzender Dr. Klaus Weichel, dass Wandern wieder im Trend liege. Dies müsse der Pfälzerwald-Verein aufnehmen. Insbesondere die Entwicklung hin zu so genannten Premiumwegen sei nicht aufzuhalten, deswegen sei es besser, deren Planung aktiv mit zu gestalten.
Ein Problem sei das neue Naturschutzrecht in Rheinland-Pfalz, das dem Wildwuchs bei Wegemarkierungen Tür und Tor öffne. Hier sei eine große Verwirrung entstanden.. Es müsse ein einheitliches Markierungssystem geschaffen werden, wofür es aber noch kein Patentrezept gebe.
Dr. Weichel sprach auch Probleme im Zusammenhang mit Mountain-Biking an. Leider halten sich die Biker nicht immer an die Bestimmungen, sondern fahren quer durch den Wald und richten so Schäden an und stiften Unruhe.
Dr. Weichel versicherte, auch nach seiner Wahl zum Kaiserlauterer Oberbürgermeister weiterhin als Vereinsvorsitzender zur Verfügung zu stehen.

Vorgestellt wurde bei der Hauptversammlung auch die neue Imagebroschüre. Die selben Motive sind auch als Ausstellungstafeln erhältlich.

Die Hauptversammlung beschloss, weiterhin an der Mitgliedschaft im Deutschen Wanderverband festzuhalten. Wegen einer Beitragserhöhung hatte es hier zuvor Diskussionsbedarf gegeben. Deswegen war eine Mitarbeiterin des Verbandes nach Lambrecht gekommen, um die Leistungen und Aufgaben aufzuzeigen.

Als erfolgreichste PWV-Ortsgruppen des Jahres 2006 wurden Vinningen und Hornbach ausgezeichnet.

Hauptfachwart Wandern Jürgen Wachowski mahnte, wieder längere Touren anzubieten, dies sei vielerorts doch etwas rückläufig (bei uns im Frankfurt aber nicht). Die Anzahl der durchgeführten Veranstaltungen blieb stabil, die Teilnehmerzahlen stiegen sogar leicht an.

Hauptwegewart Klaus Meyer berichtete über den Versuch, bei der Wegemarkierung Ein-Euro-Jobber mit einzusetzen. Hier seien die Ergebnisse aber weit hinter den Erwartungen zurück geblieben. Ein ungelöstes Problem ist weiterhin der Nachwuchsmangel bei Wegewarten und Wegemarkierern. Es sei eine regelrechte Markierungswut von dritter Seite entfacht worden, die zu einem Wirrwarr führte. Meyer verwahrte sich auch dagegen, dass der Forst immer wieder Wanderwege unangekündigt sperrt, ohne eine Umleitung anzugeben. Außerdem verschlechtere sich der Zustand der Wanderwege immer mehr. Dies liege nicht nur an Unwettern, sondern auch an der Forstwirtschaft und am Mountain-Biking. Meyer bittet darum, Mägel am Wege- und Markierungsnetz zu melden. Die Ortsgruppe Frankfurt leitet entsprechende Hinweise gerne an die Hauptgeschäftsstelle weiter.

Zu der Hauptversammlung  war auch der PWV-Ehrenvorsitzende Manfred Croissant mit Gattin erschienen. Die Ortsgruppe Frankfurt wurde durch Ilse Steinhäußer und Gabriele Wenderoth vertreten.